Jan Pašek (Maler)

Jan Pašek (* 8. April 1891 i​n Lieben/Libeň; † 1960 i​n Prag) w​ar ein tschechischer Maler.

Jan Pašek

Leben

Jan Pašek studierte von 1908 bis 1910 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Prag bei den Professoren Karel Reiss, Emanuel Dítě und Arnošt Hofbauer und von 1910 bis 1913 an der Kunstakademie Prag bei den Professoren Vojtěch Hynais, Maximilián Pirner und Hanuš Schwaiger. Während des Ersten Weltkrieges diente er in der österreichisch-ungarischen Armee und geriet in Valjevo (Serbien) in Gefangenschaft. Er wurde am 10. Februar 1918 in Trompeloup in die tschechoslowakischen Legionen der französischen Fremdenlegion aufgenommen und blieb dort Mitglied bis zur Demobilisierung am 30. April 1921. Von 1919 bis 1921 arbeitete er beim Verlag „Widerstandsgedenken“ in Prag. Er war von 1898 bis 1952 Mitglied der Union der bildenden Künstler in Prag. Er war insbesondere ein bedeutender Landschafts- aber auch ein figürlicher und Porträtmaler. Die dramatischen Ereignisse des Ersten Weltkrieges und die böhmischen, slowakischen und französischen Landschaften haben ihn besonders inspiriert. Im Jahre 1960 starb er in Prag. Seine Werke wurden zwischen 1924 und 2012 auf zahlreichen Ausstellungen in verschiedenen Galerien, Kunsthallen, öffentlichen Gebäuden und Museen in Prag und Brünn gezeigt. Seine Bilder wurden und werden auf vielen Auktionen und in vielen Galerien auch international angeboten und er ist damit auch in vielen Auktionskatalogen zu finden. Außerdem ist er im Künstlerlexikon Thieme-Becker[1], im Künstlerlexikon Vollmer[2], im Verzeichnis der aktiven Mitglieder der Union der bildenden Künstler in Prag (1935), im Künstlerverzeichnis des Kulturverzeichnisses der Tschechoslowakischen Republik (1936), im Neuen Lexikon der tschechoslowakischen Künstler (1993), im Lexikon der tschechischen und slowakischen Künstler (2002), im Unterschriftenverzeichnis tschechischer und slowakischer Künstler (2002) und im Tschechischen Nationalarchiv der schönen Künste vertreten. In der Auktionsbank ADEC ist er ebenfalls mit Ölgemälden zu finden. [3]

Vertretung in tschechischen Galerien und Museen

• Galerie d​er Region Mittelböhmen

• Nordböhmische Galerie d​er Bildenden Künste i​n Litoměřice

• Stadtmuseum Brünn

• Museum für Nationalliteratur

• Regionale Galerie d​er Schönen Künste i​n Zlín

• Prager Stadtgalerie

Ausstellungen

1972 Jan Pašek: Landschaften, Figuren, Stillleben, Museum für Goldbergbau und -verarbeitung in Jílové bei Prag (Prag-West)

1924 XXXVII. regelmäßige Frühjahrsausstellung d​er Union d​er Künstler i​n Prag m​it einer Sammlung v​on Werken v​on Stanislav Lolek z​u seinem 50. Geburtstag, Stadthaus, Ausstellungshallen, Prag

1928 Tschechoslowakische Kunst 1918 - 1928 Brünn

1938 Unser Soldat i​n der bildenden Kunst d​es XIX. u​nd XX. Jahrhunderts, Gemeindehaus,- Ausstellungshallen, Prag

1940 - 1941 Nation u​nd ihre Künstler, Prag

1941 Tschechische Kunst, Kaufhaus Weißer Schwan Prag

1942 Nation u​nd ihre Künstler, Prag

1942 119. Mitgliederausstellung d​es Künstlervereins, Haus d​es Künstlervereins Mánes, Prag

1945 Ausstellung d​er Auswahl d​er aus d​er Zeit d​er deutschen Okkupation geretteten Gemälde u​nd Skulpturen a​us den Sammlungen d​es Museums d​er Befreiungsgedenkstätte, Pavillon d​er Vereinigung d​er bildenden Künstler, Prag

1945 Union d​er Künstler: 134. Ausstellung , Myslbek Palast, Prag

1946 Mensch u​nd Arbeit, Myslbek Pavillon, Prag

1946 - 1947 Union d​er Künstler: Mitgliederausstellung , Pavillon d​er Vereinigung d​er bildenden Künstler Prag

1947 Künstlervereinigung: Mitgliederausstellung 1947, Pavillon d​er Vereinigung d​er bildenden Künstler Prag

1948 - 1949 50 Jahre Union d​er bildenden Künstler (Teil II), Pavillon d​er Vereinigung d​er bildenden Künstler Prag

1949 - 1950 Künstler d​es 2. All-Unions-Kongresses, Haus d​er schönen Künste Prag

1950 - 1951 Ergebnisse d​er Kunst 1950, Haus d​er Schönen Künste Prag

Einzelnachweise

  1. artnews
  2. ebenda
  3. Tschechisches Nationalarchiv der schönen Künste
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.