Jan Käter
Jan Käter (* 24. November 1937 in Werlte) ist ein deutscher Motorrad-Bahnrennfahrer, der sowohl Speedwayrennen, als auch Langbahnrennen auf Grasbahnen und Sandbahnen gefahren ist.
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Käter begann seine Karriere 1958 und war bis 1985 aktiver Bahnrennfahrer. In den Jahren 1968, 1969 und 1970 stand er im Finale zur Sandbahn-Europameisterschaft[1] und auch für die 1971 neu eingeführte Langbahn-Weltmeisterschaft qualifizierte sich Käter 1971, 1972, 1973 und 1977,[1] wobei ein 4. Platz beim ersten WM-Finale in Oslo sein wohl größter Erfolg war.
Auch 1974 hatte sich Jan Käter für das Langbahn-WM Finale in Scheeßel qualifiziert, verletzte sich jedoch vier Wochen davor beim Grasbahnrennen in Schwarme und konnte am WM-Finale nicht mehr teilnehmen, so dass der damalige Reservefahrer Egon Müller ins Hauptfeld nachrückte und schließlich Langbahn-Weltmeister 1974 wurde.
Auf der kürzeren Speedwaybahn startete Jan Käter für den MSC Cloppenburg in der Speedway-Bundesliga, war einige Jahre Mitglied in der deutschen Speedway-Nationalmannschaft und nahm auch an den Qualifikationen zur Speedway-Einzelweltmeisterschaft teil.
Erfolge
- Sandbahn-EM-Finalist: 1968, 1969, 1970
- Langbahn-WM-Finalist: 1971, 1972, 1973, 1977
- Bestes Ergebnis: 4. Platz Langbahn-WM Finale 1971 Oslo
Persönliches
Jan Käter lebt nach wie vor in Cloppenburg, ist bis heute Mitglied im MSC Cloppenburg und war nach seiner Rennfahrer-Karriere als Motorentuner in der Motorrad-Bahnsportszene aktiv, tunte aber auch Rennkarts. Käter galt als Regenspezialist im Bahnsport: wenn die Bahn schon nass und schlammig war, dann drehte Jan Käter richtig auf, hieß es einige Male unter den Bahnsport-Fans.
Einzelnachweise
- Speedweek – Internetseite: Jan Käter. www.speedweek.com, abgerufen am 17. Dezember 2013.