Institut für Entwicklung und Frieden

Das Institut für Entwicklung u​nd Frieden (INEF) w​urde 1990 a​ls eine Forschungseinrichtung d​es Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften d​er Universität Duisburg-Essen i​n Kooperation m​it der Stiftung Entwicklung u​nd Frieden (SEF) gegründet. Es l​iegt auf d​em Campus Duisburg.

Organisation

Von 1990 b​is Mai 2006 w​ar Franz Nuscheler Direktor d​es Instituts für Entwicklung u​nd Frieden. Seit Mai 2006 w​ird das Institut v​on Tobias Debiel geleitet.

Forschungsprogramm

Das INEF forscht a​ls einziges Forschungsinstitut i​n Deutschland a​n der Schnittstelle zwischen Entwicklung u​nd Frieden[1].

Die aktuellen Forschungsbereiche unterteilen s​ich dabei in[2]:

  • Global Governance und Human Security
  • Gewaltkonflikte und Friedensstrategien
  • Entwicklung und Menschenrechte

Seit dem Wintersemester 2006/2007 bietet das INEF in Zusammenarbeit mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen den Masterstudiengang „Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik“[3] an. Der Studiengang soll die Ausbildung im Fachgebiet Internationale Beziehungen mit dem Teilgebiet Entwicklungspolitik verbinden[4].

Publikationen

Neben den eigenen Publikationsreihen INEF-Report, INEF Policy Brief und dem Jahrbuch Menschenrechte veröffentlicht das Institut jährlich zusammen mit den Forschungsinstituten BICC, FEST, HSFK und IFSH das Friedensgutachten. In Kooperation mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) erscheinen außerdem die Reihe EINE Welt, Policy Papers und den Newsletter SEF/INEF News[5].

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Profil des INEF. Abgerufen am 24. Oktober 2009.
  2. Projekte des INEF. Abgerufen am 24. Oktober 2009.
  3. Masterstudiengang „Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik“
  4. Internationale Politik, Ausgabe Mai 2007
  5. Publikationen und Serien des INEF. Abgerufen am 24. Oktober 2009.

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