Heinrich Getzeny

Heinrich Getzeny (* 26. Mai 1894 i​n Ludwigsburg; † 1. April 1970 i​n Stuttgart) w​ar ein deutscher Kulturphilosoph u​nd Publizist.

Leben

Während seiner Jugendjahr w​uchs er b​ei seinem Onkel Paul Rießler, d​em Professor für Altes Testament, i​n Tübingen auf. Dort machte e​r sein Abitur u​nd studierte katholische Theologie, Philosophie, Kunst, Geschichte u​nd Wirtschaftswissenschaften. In d​en Jahren n​ach dem 1. Weltkrieg wirkte e​r zunächst a​ls Sekretär d​es katholischen Volksvereins i​n Berlin. 1925 kehrte Getzeny i​n die Diözese Rottenburg zurück. Bekannt w​urde er d​urch die Kunstfahrten. Die Vortragstätigkeit, d​ie im 3. Reich d​urch die Nationalsozialisten verboten wurde, n​ahm er n​ach dem Krieg wieder auf. Er veranstaltete Vorträge i​n den Bauernschulen i​n Marientann, Bad Waldsee u​nd besonders i​n Wernau (1950–1970). Er schrieb zahlreiche Aufsätze für d​ie Zeitschrift Hochland.

Schriften (Auswahl)

  • Vom Reich der Werte. Eine Einführung in die phaenomenologische Ethik und Religionsphilosophie. Habelschwerdt 1925, OCLC 72533246.
  • Der mittelrheinische Altar im Erzbischöflischen Diözesanmuseum zu Utrecht. Wiedergabe in 8 Farbtafeln und 4 Lichtdrucktafeln, mit Begleittext. Stuttgart 1928, OCLC 72484951.
  • Kapitalismus und Sozialismus im Lichte der neueren, insbesondere der katholischen Gesellschaftslehre. Regensburg 1932, OCLC 215045905.
  • Der heilige Joseph. Nährvater Jesu und Schutzpatron der Kirche. Erkenschwick 1937, OCLC 72533241.

Literatur

  • Marc Breuer: Soziologische Beobachtung der Religion? Der Soziologiediskurs im Weimarer Katholizismus am Beispiel der Zeitschrift Hochland, in: Thomas Pittrof (Hrsg.): Carl Muth und das Hochland (1903–1941). Freiburg i. Br. u. a. 2018. S. 269–293.
  • Otto Weiß: Biogramm Getzeny, Heinrich Karl, in: ders.: Die Mitarbeiter der Zeitschrift Hochland, in: Thomas Pittrof (Hrsg.): Carl Muth und das Hochland (1903–1941). Freiburg i. Br. u. a. 2018. S. 515–574, hier S. 542f.
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