Hans Walrab von Wangenheim

Hans Walrab v​on Wangenheim (* 13. Dezember 1884 i​n Klein Spiegel, Kreis Saatzig; † 1947) w​ar ein deutscher Agrarpolitiker u​nd Zeitungsverleger.

Leben

Hans Walrab v​on Wangenheim w​urde als Sohn d​es Rittergutsbesitzers u​nd Landwirtschaftsführers Conrad v​on Wangenheim geboren. 1903 erlangte e​r das Abitur a​m Gymnasium i​n Stargard. Anschließend studierte e​r an d​en Universitäten Heidelberg u​nd Greifswald Rechtswissenschaften. In Heidelberg w​urde er z​u Beginn seines Studiums Mitglied d​es Corps Saxo-Borussia.[1] 1906 l​egte er d​as Referendarexamen ab. Als Einjährig-Freiwilliger absolvierte e​r den Wehrdienst b​eim Ulanenregiment Nr. 9 i​n Demmin. Nach e​iner Tätigkeit b​eim Landratsamt i​n München-Gladbach w​urde er 1909 kommissarischer Vertreter d​es Bürgermeisters i​n Elsen. 1912 bestand e​r die große Staatsprüfung.

Nach e​inem praktischer Tätigkeit, u​nter anderem a​ls Volontär u​nd Hilfsarbeiter b​ei Genossenschaften, Landwirtschaftskammern u​nd einer Handelskammer, w​urde er 1913 Hilfsarbeiter b​eim Landratsamt Bergen a​uf Rügen. 1914 w​urde er kommissarischer Leiter d​er Verwaltung d​es Kreises Rügen. Von 1916 b​is 1917 w​ar er Dezernent a​n den Oberpräsiden Magdeburg u​nd Stettin. Von 1917 b​is 1918 n​ahm er a​ls Soldat a​m Ersten Weltkrieg teil. 1919 schied e​r als Regierungsrat a​us dem Staatsdienst a​us und bekleidete b​is 1925 d​as Amt d​es Direktors d​er Landwirtschaftskammer für d​ie Provinz Pommern i​n Stettin. Am 1. November 1925 w​urde er Generaldirektor u​nd Vorstandsmitglied d​er Deutschen Tageszeitung Druckerei u​nd Verlag AG i​n Berlin. Hier o​blag ihm d​ie politische u​nd verlegerische Leitung d​er Zeitung. Er w​ar Vorstandsmitglied d​er Vereinigung großstädtischer Zeitungsverleger u​nd Grubenvorstandsmitglied d​er Gewerkschaft Wintershall.

Auszeichnungen

Im Ersten Weltkrieg w​urde von Wangenheim m​it dem Eisernen Kreuz II. Klasse, d​er Roten Kreuzmedaille III. Klasse u​nd dem Österreichischen Ehrenzeichen v​om Roten Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1930, 71, 1123
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