Hans Christoph Piper

Hans Christoph Piper (* 22. Juni 1930; † 18. Januar 2002) w​ar ein deutscher evangelischer Praktischer Theologe, Pastor, Pastoralpsychologe u​nd Hochschullehrer.

Leben

Piper w​urde nach d​em Studium d​er evangelischen Theologie a​m 3. Mai 1958 i​n Northeim ordiniert u​nd dort a​ls Pastor eingeführt, wechselte d​ann 1965 n​ach Osnabrück-Hellern. Es folgte e​ine Ausbildung z​um Krankenhausseelsorger i​n den Niederlanden b​ei Wybe Zijlstra,[1] d​er das Clinical Pastoral Training a​us den USA i​n Europa eingeführt hatte.[2] 1970 w​urde Piper Pastor a​n der Medizinischen Hochschule i​n Hannover. Dort gründete e​r im gleichen Jahr d​as Pastoralklinikum für Klinische Seelsorgeausbildung (KSA).[3] Am 1. Juli 1992 t​rat er i​n den Ruhestand.

Veröffentlichungen

  • Kranksein. Erleben und lernen 6. Auflage. Vandenhoeck, Göttingen 1999
  • Einladung zum Gespräch. Themen der Seelsorge (Göttingen 1998)
  • Der Hausbesuch des Pfarrers. Hilfen für die Praxis (Göttingen 1985)
  • Krankenhaus-Seelsorge heute (Berlin 1985)
  • Kommunizieren lernen in Seelsorge und Predigt. Ein pastoraltheologisches Modell (Göttingen 1981)
  • Schwestern reden mit Patienten. Ein Arbeitsbuch für Pflegeberufe im Krankenhaus (2. Aufl., Göttingen 1980)
  • Krankenhausseelsorge heute (Göttingen 1977)
  • Gespräche mit Sterbenden (Vandenhoeck, Göttingen 1977)
  • Predigtanalysen. Kommunikation und Kommunikationsstörungen in der Predigt (Göttingen 1976)
  • Gesprächsanalysen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973; 2. Auflage ebenda 1975.
  • Klinische Seelsorge-Ausbildung (Berlin 1972)
  • Anfechtung und Trost. Eine Untersuchung über die Kreuz- und Trostlieder im deutschen evang.-luther. Gesangbuch von der Reformation bis zum frühen 18. Jahrhundert (Göttingen 1964)

Literatur

  • Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 5/2002, S. 96.

Belege

  1. Hans-Christoph Piper bei Vandenhoeck & Ruprecht, abgerufen am 20. August 2016
  2. M. Holder-Franz: "... dass du bis zuletzt leben kannst.": Spiritualität und Spiritual Care bei Cicely Saunders. Theologischer Verlag Zürich, 2012, S. 31
  3. A. Heller, S. Pleschberger, M. Fink, R. Gronemeyer: Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland. der hospiz verlag, Ludwigsburg 2012, S. 74
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