Ernst Hellgardt

Ernst Hellgardt (* 7. November 1938 i​n Elbing) i​st ein deutscher germanistischer Mediävist.

Ernst Hellgardt studierte a​b 1959 Germanistik u​nd Philosophie i​n München u​nd Tübingen. 1970 w​urde er a​n der Universität München promoviert. Seit 1971 w​ar er d​ort wissenschaftlicher Assistent, habilitierte s​ich 1978, w​urde 1978 z​um wissenschaftlichen Rat ernannt, 1980 z​um C 2-Professor u​nd 1994 z​um C 3-Professor. Er lehrte d​ort bis z​u seiner Emeritierung ältere deutsche Sprache u​nd Literatur.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Zum Problem symbolbestimmter und formalästhetischer Zahlenkomposition in mittelalterlicher Literatur. Mit Studien zum Quadrivium und zur Vorgeschichte des mittelalterlichen Zahlendenkens. (Philosophische Dissertation 1970) München 1973 (= Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters. Band 45).
  • Die exegetischen Quellen von Otfrids Evangelienbuch. Beiträge zu ihrer Ermittlung. Mit einem Kapitel über die Weißenburger Bibliothek des Mittelalters und der Otfridzeit. 1981
  • Lied im deutschen Mittelalter. Überlieferung, Typen und Gebrauch. (Chiemsee-Colloquium 1991). 1996. (Mitherausgeber)
  • Theodisca. Zur Stellung der althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters. 1998. (Mitherausgeber)

Literatur

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2013. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. 2. Teilband, De Gruyter, Berlin/Boston (25. Ausgabe) 2013, ISBN 978-3-11-027421-9. (Geistes- und Sozialwissenschaften)
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