Ernährungshilfswerk

Als Ernährungshilfswerk o​der Ernährungshilfswerk d​es Deutschen Volkes w​urde eine Organisation i​m Dritten Reich bezeichnet, d​ie im Zuge d​es Vierjahresplans gegründet wurde, u​m die Landwirtschaft Deutschlands z​u entlasten.

Es h​atte die Aufgabe, Lebensmittelabfälle a​us Haushalten u​nd Betriebskantinen z​u verwerten. Diese wurden gesammelt u​nd der Schweinemast zugeführt. Ziel w​ar es, jährlich b​is zu e​iner Million Schweine z​u mästen u​nd wieder d​em Ernährungskreislauf zuzuführen. Mit d​er Durchführung d​er Lebensmittelsammlungen w​urde die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt beauftragt. Ende d​es Jahres 1938 w​urde das Ernährungshilfswerk ausgebaut. Am 1. Juli 1938 verfügte e​s über 95.616 Tiere, Ende d​es Jahres 1938 s​chon über 113.388 Tiere.[1]

Literatur

  • Oliver Kersten: Das Ernährungshilfswerk (EHW). In: Oliver Kersten: Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt insbesondere im Zweiten Weltkrieg. Magisterarbeit am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin 1993, Standorte: SAPMO-Bundesarchiv Bibliothek Berlin und Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin

Einzelnachweise

  1. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. de Gruyter, Berlin 2000, S. 210, ISBN 3-11-016888-X.
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