Dorothee Kimmich

Dorothee Kimmich (* 1961 i​n Stuttgart) i​st eine deutsche Germanistin u​nd Literaturwissenschaftlerin.

Dorothee Kimmich bei der Eröffnung der Tübinger Poetik-Dozentur 2013

Leben

Kimmich studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie an der Sorbonne. Ihre Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg trägt den Titel Epikureische Aufklärungen. Philosophische und poetische Konzepte der Selbstsorge und wurde mit dem Hermann-Paul-Preis ausgezeichnet. Anschließend habilitierte sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Arbeit Wirklichkeit als Konstruktion oder Wie oft war die Geschichte schon zu Ende? Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Keller, Stendhal und Flaubert.

Seit 2002 i​st sie Professorin für Neuere deutsche Literatur a​n der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Kimmich leitet d​ie Tübinger Poetik-Dozentur, i​st Mitglied d​er Jury d​es Würth-Literaturpreises u​nd ist verantwortlich für d​en binationalen Master-Studiengang „Etudes franco-allemandes“ i​n Kooperation m​it der Université d​e Provence i​n Aix-en-Provence.

Weitere Veröffentlichungen

  • Lebendige Dinge in der Moderne. Konstanz University Press, Konstanz 2011, ISBN 978-3-86253-008-3.
  • gemeinsam mit Tobias Wilke: Einführung in die Literatur der Jahrhundertwende (= Einführungen Germanistik). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006.
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