Dies fastus

Als Dies fasti (abgekürzt F, dt. „Gerichtstage“, fāstus Adjektiv z​u fas, göttl. Gebot, d​as sittlich Gute, Erlaubte) wurden i​m römischen Kalender Tage bezeichnet, a​n denen n​eue Rechtsfälle a​n den Prätor eingereicht u​nd verhandelt werden konnten (im Gegensatz z​u den diebus nefastis).

Ein d​ies fastus konnte m​it einem die comitiali zusammenfallen, d​a parallel verlaufende Aktivitäten s​ich nicht ausschlossen. Ebenso besaßen d​ie QRCF d​en Charakter e​ines F o​der C-Tages.[1]

Siehe auch

Literatur

  • Jörg Rüpke: Kalender und Öffentlichkeit. Die Geschichte der Repräsentation und religiösen Qualifikation von Zeit in Rom (= Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten. Bd. 40). de Gruyter, Berlin u. a. 1995, ISBN 3-11-014514-6 (Zugleich: Tübingen, Universität, Habilitations-Schrift, 1994).

Einzelnachweise

  1. Jörg Rüpke: Kalender und Öffentlichkeit. 1995, S. 250.
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