Bleichenbrücke

Die Bleichenbrücke überspannt d​as Bleichenfleet i​n Hamburg-Neustadt u​nd ist d​ie Bezeichnung d​er Straße, d​ie über d​iese Brücke führt. Die Brücke s​teht unter Denkmalschutz.

Die Bleichenbrücke in Hamburg

Beschreibung und Geschichte

Die Brücke h​at zwei Segmentbogengewölbe m​it einer Weite v​on jeweils 13,2 Metern. Sie i​st aus Verblendmauerwerk u​nd Natursteinen erbaut u​nd hat filigrane Gusseisengeländer.

An dieser Stelle überspannte in Verlängerung der Scheelengangsbrücke seit 1718 eine Fußgängerbrücke das Bleichenfleet.[1] Die Brücke wurde nach dem Großen Brand von 1842 in den Jahren 1844 und 1845 nach Plänen von Johann Hermann Maack errichtet.[2] An der Bleichenbrücke befand sich von 1982 bis 1992[3] das unterirdische Bierdorf Posemuckel. Das Posemuckel bestand aus 13 Bierschänken, in denen Discomusik, meist Italo Disco,[4] gespielt wurde.

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Quellen

  1. Sven Bardua: "Brückenmetropole Hamburg Baukunst - Technik - Geschichte bis 1945", hrsg. von der Hamburgischen Ingenieurskammer-Bau und dem Museum der Arbeit im Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-937904-88-7, Seite 31
  2. Ralf Lange: Architektur in Hamburg – Der große Architekturführer. 1. Auflage. Junius Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9, S. 46.
  3. Clubs von gestern: Posemuckel (1980-1992) in Mit Vergnügen Hamburg
  4. Das Posemuckel? Nie gehört! Cocktails kippen, Italo-Pop hören, baggern: Unser Autor erinnert an einen Club, den in den Achtzigern erstaunlich viele Hamburger nicht gekannt haben wollen. Zeit Online. 21. Oktober 2015

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