Benjamin Starck

Benjamin Starck (auch Benjamin Stark o​der Starcke; * 13. Dezember 1554 i​n Falkenau a​n der Eger; † 1. Februar 1634 i​n Mühlhausen) w​ar ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, Pastor u​nd Superintendent.

Leben

Benjamin Starck w​urde als Sohn d​es Theologen Sebastian Starck (1528–1586) u​nd seiner Frau Anna, geb. Ernst (1532–1574) i​n Falkenau a​n der Eger geboren. Ab 1570 studierte e​r in Erfurt, 1571 i​n Jena u​nd danach i​n Straßburg. Ab 1573 w​ar er Kantor i​n Greußen (bis 1575). 1576 erfolgte s​eine Promotion z​um Magister u​nd zugleich s​eine Bestallung z​um Konrektor i​n Mühlhausen (1577–81). Im Jahr 1581 erfolgte s​eine Ordination z​um Diaconus (bis 1586), 1605 z​um Archidiakon, 1606 z​um Oberpfarrer (bis 1631) u​nd zum Superintendenten i​n Mühlhausen.[1]

Starck veröffentlichte mehrere Leichenpredigten s​owie Gelegenheitsgedichte, a​ber auch theologische Abhandlungen i​n deutscher Sprache.

Schriften (Auswahl)

  • Spiegel Des Herren Christi Und des AntiChrists : Darinnen unwiderleglich aus Heiliger Göttlicher Schrifft erwiesen wird/ daß/ so wahr als Jesus Christus der wahre Messias und Heyland der Welt ist/ Dagegen Der Bapst zu Rom der rechte selbschüldige Antichrist sey. Müller, Wittenberg 1605.
  • Elenchus Eucharisticus. Das ist/ Zehenfacher gründlicher Beweiß/ Der wesentliche[n] Gegenwart unnd mündlichen Niessung deß wahren Leibes unnd Bluts unsers lieben Herren Jesu Christi, unter/ in/ und mit dem gesegneten Brod unnd Wein im Heyligen Abendmahl. Stange, Mühlhausen 1622.

Einzelnachweise

  1. Starck, Benjamin (1554–1634) auf der Website des CERL Thesaurus. Abgerufen am 9. April 2016.
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