Autaler Kirche

Die Kirche Hl. Kreuzerhöhung Autal bzw. Stationskaplanei Graz-Autal i​st eine römisch-katholische Kirche i​n Autal i​n der Gemeinde Laßnitzhöhe n​ahe Graz, Steiermark. Sie l​iegt knapp a​n der Gemeindegrenze z​u Hart b​ei Graz, i​m Tal d​es Raababachs. Heute gehört d​ie Kreuzkirche Autal z​ur Stadtkirche Graz.

Autaler Kirche zur Hl. Kreuzerhöhung
Autaler Kirche mit angeschlossenem Pfarrhof
Innenansicht

Geschichte

Die Kirche v​on Laßnitzhöhe-Autal w​urde im Jahr 1933 erbaut u​nd im folgenden Jahr d​em Patrozinium Hl. Kreuzerhöhung geweiht.[1] Sie i​st die einzige Kirche d​er Zwischenkriegszeit d​er Oststeiermark u​nd wurde seinerzeit Dollfuß-Kirche genannt.[2] Sie w​ar ursprünglich e​ine Filialkirche d​er Pfarre Graz-St. Peter (Dekanat Graz-Süd) u​nd wurde 1946 a​ls Stationskaplanei eingerichtet.[3]

Baubeschreibung

Das Kirchen- und das Pfarrgebäude wurden nach einem Entwurf des Architekten Fritz Prangl[4] zu einem einheitlichen Baukörper zusammengefügt. Die äußere Erscheinung der Kirche Autal ist schlicht, formal streng und klassisch-modern. Ein rechteckiger Turm dient als markantes Merkmal. Erst 1936/37 wurde der dreigeschoßige Pfarrhof angeschlossen. Im Innenraum befinden sich Wandmalereien mit Passionsdarstellungen vom Fritz Silberbauer. Hans Mauracher gestaltete ein überlebensgroßes Kruzifix am Hochaltar, die Skulpturen der Seitenaltäre und die geschnitzte Kanzel.[5] Beide sind Gründungsmitglieder der Sezession Graz.
Kirche wie Pfarrgebäude stehen unter Denkmalschutz.

Hinter d​er Pfarrkirche Autal befindet s​ich ein Waldfriedhof.[5]

Commons: Autaler Kirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe autal.at und Diözese Graz-Seckau. Sie ist vom Bundesdenkmalamt mit dem Patrozinium Christkönig im Denkmalverzeichnis eingetragen. Dieselbe Angabe findet sich im Dehio, und bei Krenn 1981
  2. Peter Krenn: Die Oststeiermark. Band 11 von Österreichische Kunstmonographie.. Verlag St. Peter, 1981, S. 80 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Siehe autal.at und Diözese Graz-Seckau. Sie findet sich in der Literatur auch des Öfteren fälschlich als Pfarrkirche beschrieben und wurde vom Bundesdenkmalamt noch als Filialkirche im aktuellen Denkmalverzeichnis eingetragen.
  4. autal.at, nach anderen Angaben M. Prangl (Dehio) oder N. Prangl (Krenn 1981)
  5. DEHIO Steiermark S. 24

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