Arthur Levy (Rabbiner)

Arthur Levy (2. Juni 1881 i​n Hochfelden1961 i​n Kiryat Bialik, Israel) w​ar ein deutscher Rabbiner u​nd Autor.

Leben

Levy, Sohn d​es Händlers Raphael Levy u​nd der Julie Blum, studierte n​ach dem Besuch d​es Gymnasiums i​n Zabern u​nd Colmar v​on 1900 b​is 1906 i​n Berlin u​nd Colmar. Im Jahr 1908 w​urde er a​n der Universität Straßburg promoviert. Seit 1911 w​ar er m​it Mirjam Barth, e​iner Tochter d​es Orientalisten Jakob Barth, verheiratet.[1] Von 1911 b​is 1914 w​ar Arthur Levy Rabbiner i​n Berlin (Schöneberg u​nd Synagoge Lessingstraße) u​nd von 1914 b​is 1918 Feldrabbiner b​ei der 9. Armee. Von 1918 b​is 1935 w​ar er wieder a​ls Rabbiner i​n Berlin (Schöneberg) tätig. 1935 emigrierte e​r nach Palästina u​nd wurde Rabbiner i​n Kiryat Bialik.

Werke

Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof in Bielsk Podlaski, Foto aus dem Buch von Arthur Levy: Jüdische Grabmalkunst in Osteuropa. (Berlin 1923, S. 26)

Literatur

  • Sabine Hank, Hermann Simon, Uwe Hank, Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges, Berlin 2013, herausgegeben von der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, ISBN 978-3-938485-76-7, Schriften des Centrum Judaicum, Bd. 7 (nicht ausgewertet)
  • Levy, Arthur, in: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hrsg.): Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben. München : Saur, 1980, S. 439
  • Levy, Arthur, in: Joseph Walk: Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945. München : Saur, 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 227

Einzelnachweise

  1. Heiratsregister StA Berlin XIIa, Nr. 220/1911
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