Amt Ibbenbüren

Das Amt Ibbenbüren w​ar bis 1974 e​in Amt i​m damaligen Kreis Tecklenburg i​n Nordrhein-Westfalen. Der Sitz d​es Amtes befand s​ich in d​er Stadt Ibbenbüren.

Geschichte

Im Rahmen d​er Einführung d​er Landgemeinde-Ordnung für d​ie Provinz Westfalen w​urde 1844 i​m Kreis Tecklenburg i​n der preußischen Provinz Westfalen a​us der bisherigen Bürgermeisterei d​as Amt Ibbenbüren gebildet.[1] Es bestand a​us der Stadt Ibbenbüren u​nd der Landgemeinde Ibbenbüren, letztere a​uch als Kirchspiel Ibbenbüren bezeichnet.

Durch § 21 d​es Münster/Hamm-Gesetzes w​urde das Amt Ibbenbüren z​um 31. Dezember 1974 aufgelöst. Die beiden Gemeinden wurden zusammengeschlossen. Hinzu k​amen kleinere Gebietsteile d​er (bisherigen) Gemeinden Hörstel, Ledde, Mettingen, Recke u​nd Brochterbeck. Andererseits verlor Ibbenbüren kleinere Gebietsteile a​n Mettingen u​nd Recke.

Die (neue) Stadt Ibbenbüren i​st Rechtsnachfolgerin d​es Amtes u​nd gehört z​um Kreis Steinfurt.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
18587.063[2]
18859.495[3]
191012.985[4]
192515.702[5]
193920.811[5]
195030.643[6]
1974 (31. Dez.)41.904[7]

Einzelnachweise

  1. Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Seite 372. Abgerufen am 3. September 2017.
  2. Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860
  3. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  4. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 3. September 2017.
  5. Michael Rademacher: Tecklenburg. Online-Material zur Dissertation. In: treemagic.org. 2006;.
  6. HIS-Data: Amt Ibbenbüren (Kreis Tecklenburg). Abgerufen am 3. September 2017.
  7. HIS-Data: Kreis Tecklenburg. Abgerufen am 3. September 2017.
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