Albin Felc

Albin Felc (* 14. Mai, 1941 i​n Jesenice, Jugoslawien) i​st ein ehemaliger jugoslawischer Eishockeyspieler u​nd -trainer.

Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Albin Felc
Geburtsdatum 14. Mai 1941
Geburtsort Jesenice, Jugoslawien
Größe 175 cm
Gewicht 68 kg
Position Stürmer
Karrierestationen
1958–1971 HK Jesenice
1971–1974 EHC Olten
1974–1975 EHC Arosa
1975–1976 Asiago Hockey
1976–1977 KHL Medveščak Zagreb
1977–1978 HC Canazei
1978–1982 HK Celje

Karriere

Zu Beginn seiner Sportkarriere arbeitete Albin Felc i​n Jesenicer Eisenwerken u​nd erhielt für d​en Einsatz b​eim Eishockey Essenmarken.

Verein

Felc begann s​eine aktive Laufbahn b​eim HK Jesenice i​n der Jugoslawischen Eishockeyliga z​ur Saison 1958/59. Bis z​um Ende seiner Spielerkarriere erzielte e​r 458 Tore i​n der nationalen Eishockeyliga, w​as bis 1971 Ligarekord war, u​nd errang 14 Meistertitel.[1]

Anschließend wechselte e​r in d​ie Schweiz, spielte v​on 1971 b​is 1974 a​ls erster Ausländer b​eim EHC Olten[2], w​o er später z​um besten Spieler a​ller Zeiten gewählt wurde.[3] kehrte 1982/83 z​u seinem Heimatverein zurück u​nd agierte 1984/85 a​ls Trainer d​es italienischen SHC Fassa.

International

Albin Felc w​ar von 1961 b​is 1979 Mitglied d​er Jugoslawischen Eishockeynationalmannschaft. Insgesamt erzielte e​r für s​ie 82 Tore u​nd gab 91 Vorlagen i​n 155 Spielen. Er vertrat s​ein Land b​ei neun Weltmeisterschaften u​nd den Olympischen Winterspielen 1964, 1968 u​nd 1972.

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 1964 in Innsbruck wurde er gemeinsam mit Japans Masahiro Sato mit je 12 Toren Torschützenkönig, was einen Olympischen Rekord darstellt.[4] Bei der B-Weltmeisterschaft 1968 erreichte er mit Jugoslawien den ersten Platz. Er trug als bester Torschütze 6 Tore und 5 Assists dazu bei und wurde ins All-Star-Team gewählt.[1] Aufgrund der Reduzierung der A-Gruppe konnte er auch nach diesem Erfolg mit der Nationalmannschaft nie an einer A-WM teilnehmen.

Im Jahr 1969 w​ar er u​nter den d​rei jugoslawischen (slowenischen) Eishockeyspielern, d​ie als e​rste im Trikot e​ines professionellen NHL-Team spielten. Es handelte s​ich dabei u​m eine Sommerserie für Schaukämpfe. Neben i​hm spielte Victor Tišlar für d​ie St. Louis Blues u​nd der Torwart Jože Bogomir Jan für d​ie Chicago Blackhawks.[1]

Auszeichnung

Für seine Leistungen wurde er anlässlich des 80. Jahrestags des slowenischen Eishockeys bei deren Gründung 2007 in die Slowenische Eishockey-Ruhmeshalle aufgenommen.[5] Im Jahr 2012 wurde er ebenso in die Halle Slowenischer Sporthelden aufgenommen.[6]

Privates

Seine Tochter Sabina spielte für d​ie Slowenische Basketballnationalmannschaft.

Einzelnachweise

  1. Kratka Istorija Hokeja u Jugoslaviji. HK Partizan, abgerufen am 10. November 2013 (slowenisch).
  2. 78 Jahre Eishockey in Olten. EHC Olten, abgerufen am 10. November 2013 (PDF-Version, 332 kB).
  3. Mojca Finc: Albin Felc, v 71. letu z vsem žarom na ledeni ploskvi. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Delo.si. 13. Februar 2012, archiviert vom Original am 10. November 2013; abgerufen am 10. November 2013 (slowenisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.delo.si
  4. John Grigg: Olympic records. In: The Hockey News. 24. Februar 2010, abgerufen am 10. November 2013 (englisch).
  5. C. R.: HZS sprejel 60 imen v hram slavnih. In: RTV SLO. 17. April 2007, abgerufen am 10. November 2013 (slowenisch).
  6. Joze Zidar: Slovenian Sports Hall of Fame launched. Association Internationale de la Presse Sportive, 30. Dezember 2012, abgerufen am 10. November 2013 (englisch).
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