Abramson Meyer

Abramson Meyer, a​uch Abrahamson Meyer bzw. Meyer Abraham (* 1757 o​der 1764 i​n Hamburg; † 21. November 1817) w​ar ein deutscher Arzt.

Abramson Meyer besuchte a​b 1776 d​ie Domschule z​u Halberstadt,[1] studierte s​eit 1781 i​n Göttingen Medizin u​nd promovierte 1783 d​ort zum Doktor d​er Medizin u​nd begann i​n Hamburg z​u praktizieren, w​o schon s​ein Vater Abraham Meyer a​ls Arzt tätig gewesen war. Bald w​urde er Arzt a​m dortigen Judenhospital. Er veröffentlichte zahlreiche medizinische Bücher u​nd Artikel u​nd war Mitglied d​es Königlichen Sanitäts-Collegiums i​n Stockholm.

Schriften

  • Dissertatio Inauguralis Medica Sistens Cautelas Anthelminticorvm In Paroxysmis Verminosis : Observationibus Illustratas Cum Analectis Practicis Ex Helmintologia Medica ; Quam Pro Gradu Doctoris Medicinae Et Chirurgiae Ad Diem XX. Octobr. MDCCLXXXIII Exhibet, Göttingen 1783
  • Wie können Personen, welche mit den Beschwerden der fließenden oder blinden Hämorrhoiden behaftet sind, davon gründlich geheilt, und wenn sie noch nicht entstanden sind, davor geschützt werden, Hamburg, 1806
  • Der Arzt für Hypochondristen, für hysterische Frauenzimmer, wie auch für diejenigen, welche an Mangel der Eßlust, schwerer Verdauung, langwierigen Diarrhöen, Blähungen und Sodbrennen leiden, Posen und Leipzig, 1817
  • Von ausgeworfenen Lungensteinen; in: Meckel’s neuem Archiv der practischen Arzneikunde, Th. 1, 1789
  • Von einem lang anhaltenden Kopfschmerz, der durch den Abgang eines versteinerten Kirschkerns durch die Nase geheilt wurde, ibid.
  • Gichtische Ursachen eines entstandenen schiefen Kopfes, ibid.
  • Von einem Zittern der Hände und Füße, welches von einem Ueberfluß des Saamens entstanden, ibid.

Literatur

  • Hans Schröder u. a. (Hrsg.): Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart. Im Auftrag des Vereins für Hamburgische Geschichte ausgearbeitet. 8 Bände. Perthes, Besser & Mauke, Hamburg 1851–1883, Bd. 5: Maack - Pauli. S. 233.

Einzelnachweise

  1. Schülerliste der Domschule zu Halberstadt 1759–1782, Stadtarchiv Halberstadt
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